Montessori Kindergarten Düsseldorf.

  • Montessori Kindergarten Düsseldorf

    …für neue Dinge öffnen…

    „Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.“ Diese charakteristische Kernaussage machen sich die sogenannten Montessori-Kindergärten zu Eigen. Angewendet wird hier eine unkonventionelle Bildungsphilosophie, die Ende des 19. Jahrhunderts von der italienischen Medizinerin Maria Montessori entwickelt wurde. Entgegen allen damals bekannten Methoden schuf sie einen pädagogischen Ansatz, der die Tür zu einer völlig neuen Denkweise öffnete. Zu einem Blickwinkel, der die Welt ganz und gar aus Kinderaugen heraus betrachtet und jedes Kind – gleich welchen Alters oder welcher Herkunft – als Individuum akzeptiert. Ein Montessori-Kindergarten lebt den Begriff „Erziehung“ nach dem Motto „Hilf mir, es selbst zu tun!“. Die individuelle Entfaltung jeder kleinen Persönlichkeit ist Ziel dieser Pädagogik.

    …um sich herum erreichen…

    Frei und ungezwungen wie ein Schmetterling sollen sich die Kinder in ihrer Umgebung bewegen können und auf diese Weise die bunte Welt mit all ihren Sinnen entdecken. Schon die Kleinsten sollen beflügelt werden, ihr Umfeld zu erkunden, selbstständig zu werden und Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen. Allein, wenn man nur einen kurzen Blick über das Mobiliar eines Montessori Kindergartens schweifen lässt, wird dieses Konzept sofort offensichtlich. Ob kleine bewegliche Tische und Stühle oder niedrige großräumige Schränke und Regale: Auf Anhieb wird klar, dass sich die Gebrauchsgegenstände, die Arbeitsmittel zur Lern- und Wissensbereicherung oder auch die Spielsachen ausschließlich an Alter und Größe der Kinder orientieren. Mühelos sollen die Kleinen jederzeit Zugang zu jenen Dingen haben, mit denen sie sich gern beschäftigen möchten. In den Fächern stehen in erster Linie Holzspielzeuge – ganz nach dem Vorbild Montessoris. Denn die von ihr entwickelten Spielsachen fördern unter anderem das Erkennen von Bildern und Objekten, die Wahrnehmung von Zahlen, Formen und Farben und die Unterstützung der Hand und Auge-Koordination.

    …mit allen Sinnen erleben…

    Nach der Montessori Pädagogik lernen schon Kleinkinder von Anbeginn, ihre Sinne zu schärfen. Als Basis der Lernprozesse wird jener natürliche Wissensdurst genutzt, den alle Kinder in sich tragen. Sie ertasten, betrachten, riechen, schmecken und hören, was um sie herum passiert. Jeder Baustein möchte erobert werden. Das Kind soll den quadratischen Körper mit eigenen Augen sehen – die Ecken des Würfels selbst mit den kleinen Fingern berühren. Hören, wie der bunte Stein hölzern und leicht dumpf über den Boden schlingert. Experimentieren – sich ausprobieren! Didaktisches Lernen steht im Vordergrund, um Dinge unmittelbar zu erleben und für sich einzuordnen. Jedes Kind kann seinen Interessen in dem selbst gewählten Tempo nachgehen und einen eigenen Rhythmus für den Tagesablauf kreieren.

    …in Düsseldorf entdecken…

    Die in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens befindlichen Montessori Kindergärten sind Motivationsstätten voller Toleranz, Respekt, Geborgenheit und Zuwendung. Räume, in denen die Kinder von speziell dafür ausgebildeten Pädagogen ausdauernd und geduldig angeleitet, unterstützt, gefördert und begleitet werden. Düsseldorf verfügt laut Jugendamt aktuell über 33 Kindergärten, in denen die Montessori Pädagogik im alltäglichen Ablauf Anwendung findet. Insgesamt gibt es in der Stadt 356 Betreuungseinrichtungen für Kinder, die unterschiedliche erzieherische Ansätze verfolgen. Zum Einsatz kommt neben der Montessori Pädagogik unter anderem die Reggio Pädagogik, die Waldorfpädagogik sowie die Wald- und Umweltpädagogik. Auch gibt es Kindergärten, die sich auf die Sprachförderung oder die bilinguale Bildung spezialisiert haben. Der gezielten Förderung besonderer Fähigkeiten dienen außerdem schwerpunktbezogene Einrichtungen. Hier werden beispielweise musikalische, künstlerische oder sportive Begabungen unterstützt.